25.01.2026 - Neujahrswanderung 2026

In der Vorankündigung war von „vielleicht etwas Schnee“ die Rede.

Am 25. Januar zeigte sich die Natur dann eher sparsam: Statt einer durchgehend weißen Winterlandschaft begleiteten die driezehn Teilnehmenden der Neujahrswanderung vor allem hartnäckige Schneereste, die tapfer den Frühling verteidigten. Zwei Hunde waren ebenfalls dabei und bewiesen eindrucksvoll, dass Restschnee völlig ausreicht, um in Begeisterung zu verfallen.

Pünktlich um 14:30 Uhr traf sich die Gruppe auf dem Parkplatz am Wildpark. Die Stimmung war bestens, die Rucksäcke gut gefüllt und die Kleidung vorsorglich wintertauglich – man wusste ja nie. Zunächst ging es in mäßigem Aufstieg Richtung Schnapstalstraße. Der Name sorgte früh für Schmunzeln und war Programm. Wanderwartin Astrid Wagner hatte vorgesorgt und so konnte jeder der Wanderer einen kleinen Schnaps als Lohn für die besherigen Mühen trinken.

Über Schnapsplatz, Oerenbrunnen, Innerste-Blick und den Luchsstein führte der Weg durch eine überwiegend graubraune Landschaft, die hier und da noch mit weißen Schneeflecken verziert war. Diese sorgten regelmäßig für kurze Stopps, Fotomotive und vorsichtige Schritte, während die beiden Hunde jede Schneerest-Ansammlung wie einen persönlichen Abenteuerspielplatz behandelten.

Nach gut zwei Stunden wurde die Tränkebachhütte erreicht. Dort kam es zur wohlverdienten Rast: Thermoskannen wurden geöffnet und Snacks getauscht.Gut gestärkt ging es anschließend auf den Rückweg, der dank Gesprächen und Gelächter deutlich kürzer wirkte als die 12,5 Kilometer vermuten ließen.

Nach rund vier Stunden und 320 überwundenen Höhenmetern kehrte die Gruppe zufrieden zum Ausgangspunkt zurück. Den perfekten Abschluss bildete das gemeinsame Essen beim Griechen. Einig war man sich am Ende: Auch mit nur ein paar Schneeresten war die Neujahrswanderung ein voller Erfolg – sportlich, gesellig und mit tierischer Begleitung.